Sonntag, 25. Oktober 2015

5 Tipps, dem Alltag zu entfliehen

Habt ihr manchmal auch das Gefühl, dass der Alltagsstress nicht mehr aufhört? Kein Wunder – wenn ich bedenke, dass die Erwartungen unserer Gesellschaft an das Individuum unbegrenzt hoch sind, dass die Mittagspause immer mehr an Bedeutung verliert oder dass man aufgrund der Smartphones ständig erreichbar und „Up to Date“ sein muss. Die Leute prüfen ständig, ob noch ein Whats App reingekommen ist oder ob man noch ein E-Mail beantworten muss. Der 8-Stunden Arbeitstag ist längst Geschichte. Neu arbeitet man eigentlich rund um die Uhr. Von 7:00 – 18:00 und danach noch von zu Hause aus. Selbst in den Ferien ist man ständig auf der Suche nach W-Lan – Da muss man sich nicht wundern, wenn man schlecht schläft. Hier ein paar Tipps, wie ihr gegen den Alltagsstress angehen könnt:



1. Pausen
Auch wenn ihr einen Haufen an Arbeit zu erledigen habt, gönnt euch zwischendurch auch mal eine Pause. Die wichtigste Pause ist die Mittagspause. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass es ungesund ist, während dem Arbeiten oder sogar im Stehen zu essen und dass man dadurch eigentlich sogar zu nimmt. Zudem ist der Mittagstisch eine Möglichkeit, sich über andere Dinge als die Arbeit zu unterhalten und zu diskutieren. Also, auch wenn es nur 30 Minuten sind: Setzt euch an einen Tisch der nicht euer Arbeitsplatz ist und geniesst eine Mahlzeit. Kopf durchlüften und danach mit neuer Energie an die Arbeit. Ihr werdet merken, die Arbeiten sind qualitativ besser, ihr seid bei der Sache und man denkt nicht die ganze Zeit ans Naschen, weil man nämlich ganz bewusst ein bewusstes Mittagessen verspiesen hat. ;-)


2. Etwas für die Seele
Belohnt euch für das, was ihr den ganzen Tag durch geleistet habt. Sei das mit einer TV-Sendung, die ihr so gerne seht, einem Buch oder auch nur euer Lieblingsmusik. Legt euch in Trainerhosen und flauschigen Socken aufs Bett, trinkt eine heisse Schokolade und macht das, was euch gut tut. Versucht es, es entspannt und macht euch glücklich. 

3. Yoga
Auch wenn viele denken, Yoga sei etwas für alte Frauen, muss ich dieser These wiedersprechen. Zugegeben, auch ich brauche Sportarten mit Action aber seit ich 2 – 3 Mal pro Woche am Morgen nach dem Aufstehen kurz 5 Minuten Yoga mache, weiss ich, dass es gar nicht so légère ist, wie man denkt. Zudem gibt es viele verschiedene Arten, Yoga zu machen. Ich habe ein App Namens „Daily Yoga“ auf meinem Smartphone welches mir dabei hilft, die Bewegungen richtig auszuführen und eine kleine Yoga Session abzuhalten, ohne extra einen Kurs besuchen zu müssen. Dabei kann man zwischen mehr als 6 unterschiedlichen Yoga Abläufen auswählen und so herausfinden, ob man auf eine Übung besonders anspricht. Und wenn man nach 1 – 2 Malen merkt, dass man sich nun wirklich nicht für diese Art Entspannung begeistern kann, kann man das App ganz leicht wieder löschen und muss sich nicht Sorgen machen, ein kleines Vermögen ausgegeben zu haben – Die App ist nämlich gratis. Versucht es einfach mal und ihr werdet merken dass es, wie ich es nenne, irgendwie gut tut. 

4. Meditation
Eine weitere Möglichkeit, die ich selbst erst im vergangenen Sommer entdeckt habe, ist die Meditation. Das Vorgehen ist einfach – die Umsetzung wird den ein oder anderen von euch jedoch ziemlich herausfordern: Setzt euch an einen ruhigen und bequemen Ort. Wenn ihr wollt könnt ihr euch auch hinlegen, wenn ihr dabei nicht einschläft ;-). Schliesst eure Augen und versucht, eure Umgebung wahrzunehmen. Was für Geräusche hört ihr, was riecht ihr, was fühlt ihr. Danach konzentriert euch einfach auf das Ein- und Ausatmen. Versucht, euren Kopf von allen Gedanken zu befreien und nur an die Atmung zu denken. Den Kopf frei zu bekommen, sozusagen zu leeren ist das grosse Ziel der Meditation. 
Na, wer schafft es, mehr als eine Minute an rein gar nichts zu denken ausser vielleicht „Einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen“ ? 
 
5. Sport

Für all jene, die sich schlussendlich doch nicht zu Yoga oder zur Meditation durchringen können, sehe ich noch die Möglichkeit des Sports. Nach einem langen Arbeitstag oder als Lernpause an den Wochenenden. Sport bringt Ablenkung. Joggen ist da ein verbreiteter Tipp. Den Gedanken davon springen und mit einem durchlüfteten Kopf nach Hause zurückkehren. Es muss jedoch nicht Joggen sein. Ich persönlich trainierte jahrelang in einem Turnverein und konnte mich so nicht nur durch den Sport an sich, sondern auch durch das Zusammensein mit meinen Teamkollegen ablenken. Egal was ihr tut, Hauptsache ist, dass es euch Spass macht und ihr auf andere Gedanken kommt.

Alles in Allem ist es wichtig dass ihr versucht, euch kleine Inseln im Alltag zu bauen. Manchmal muss man auch etwas Abstand bekommen um die Dinge klarer zu sehen. Und wenn alles, was ihr bis jetzt gemacht habt nichts nützt, dann seid offen für Neues und versucht auch Dinge, die ihr immer für bescheuert gehalten habt. 





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