Samstag, 27. Februar 2016

El Congreso und die falsche Linzertorte

Aufgrund mangelnder Arbeit, habe ich mich vergangene Woche dazu entschieden, mir zwei Nachmittage frei zu nehmen, um noch etwas mehr der Kultur von Buenos Aires kennenzulernen. So machte ich mich am Dienstag auf den Weg zum El Congreso. Das Parlamentsgebäude von Buenos Aires liegt nur knappe 10 Minuten Fussweg von meiner Wohnung entfernt, was mir an diesem 35 Grad heissen Nachmittag gerade gelegen kam.

Sonntag, 14. Februar 2016

Tango Show

Am Freitagabend durfte ich mit Denise, einer Bürokollegin, an einer Tango Show inklusive Abendessen teilnehmen. Diese Shows sind in Buenos Aires sehr beliebt, da sich ja der Tango von der Hauptstadt Argentiniens in die Welt hinaus verbreitet hatte. Will man eine Tango Show besuchen, so kann man dies in Buenos Aires praktisch jeden Tag irgendwo tun. Dabei gibt es auch einige Orte, die kein Abendessen als Kombipacket anbieten. Im Restaurant El Querandi, in dem wir nun waren, konnte man wahlweise im Voraus ein Abendessen geniessen, oder erst später auf die Show selbst kommen.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Colonia – die unscheinbare Perle Südamerikas

Das vergangene Wochenende war in Buenos Aires aufgrund Karneval wieder ein verlängertes Wochenende. Wie schon an Neujahr wollte ich diese Kurzferien nutzen, um einen weiteren Teil Südamerikas kennenzulernen. Uruguay, genauer gesagt Colonia del Sacramento und Montevideo, stand auf dem Plan.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Fuerza Bruta

In diesem Blog habe ich das Vergnügen, euch vom schlimmsten Theater zu berichten, dass ich je gesehen habe.
Das Spektakel namens "Fuerza Bruta" wurde mir von der Sprachschule empfohlen. Auf meine Anfrage hin meinte die Frau an der Reception, dass es sich dabei um eine Vorstellung handle, bei der es hauptsächlich um Akrobatik ginge. Sozusagen Zirkus, ohne Tiere und Clowns. So spannend dies klang, wollte ich mir dies natürlich nicht entgehen lassen.

Sonntag, 31. Januar 2016

The Argentine Experience

Was macht ihr, wenn ihr in einer neuen Stadt - ja sogar einem neuen Land seid? Nebst stundenlangem durch die Gegend schlendern definitiv auch die typische Küche des Landes probieren.
Ich habe in meinen etwas mehr als zwei Monaten hier in Buenos Aires schon so ziemlich alles probiert, was man typisch nennen kann. Von den verschiedenen Steaks, über den Mate Tee bis hin zu den köstlichen Desserts. Nun, die meisten Buenos Aires Besucher halten sich nur für kurze Zeit in Buenos Aires aus und wie soll man da ohne Stress alle Köstlichkeiten probieren? Die Antwort lautet: The Argentine Experience!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Weitaus mehr als Steaks und Lionel Messi

An was denkt ihr, wenn ihr „Argentinien“ hört? Ich nehme an: Zuerst an Lionel Messi und danach an ein saftiges Steak. Und da liegt ihr auch vollkommen richtig. Der Starfussballer ist nur Kilometer im Norden von Buenos Aires – in Rosario – aufgewachsen und es ist auch kein Zufall, dass Argentinien den Übernamen „Das Land der Steaks“ trägt. In Buenos Aires kann ich aus Erfahrung sagen, dass es schwierig ist, ein Gericht ohne Fleisch zu finden. Parillarestaurants (Grillrestaurants) gibt es an jeder Ecke und auch in einem Mittelklasserestaurant findet man Rindfleisch vom Feinsten für knapp CHF 20.-. Vor lauter Steaks und Rinderfarmen geht jedoch gerne vergessen, dass Argentinien noch mit weitaus anderen Spezialitäten auftrumpfen kann! 

Bife de Cuadril ist eines meiner Lieblinge
 

Freitag, 15. Januar 2016

Milonga

Diese Woche ging ich das erste Mal an eine Milonga. Milongas sind eigentlich Discos, in denen Tango getanzt wird. Meist wird vor der "wirklichen Milonga" noch eine Tangostunde für alle Niveaus gehalten. Der Preis für die Stunde entspricht dann einfach dem Eintrittspreis der Milonga. Bezahlen tut man nur einmal.

Samstag, 9. Januar 2016

Nationalpark Tierra del Fuego - Ushuaia Tag 3

Mit dem Ausflug zum Nationalpark von Ushuaia begann leider bereits mein letzter Tag in Ushuaia. Wie bereits am Vortag holte mich ein Wagen von Rumbo Sur in der Hostería Mi Vida ab. Bei leichtem Regen musste ich am Eingang des Parks ca. 20 Minuten warten, bis die Reiseleiterin all jene, die den „Zug der Ende der Welt“ gebucht hatten, in das Gefährt gesetzt hatte. Der „Train del fin del Mundo“ ist ein Zug, mit dem man in den Nationalpark hineinfahren kann. Der Zug ist in altem Stil gebaut und ist DIE Touristenattraktion. Ich zog jedoch vor, mit dem Car in den Park hinein zu fahren, da Philipp meinte, dass man mit dem überteuerten Zug genau das gleiche sehe, wie mit dem Car. Ich vertrieb mir die Wartezeit, in dem ich etwas mit dem Carchauffeur Ariel plauderte. Einerseits gut für mein Spanisch und andererseits bestätigte der Chauffeur Philipps Aussage.
Nun, schlussendlich nur noch zu 6 (alle anderen nahmen den Zug), konnten wir endlich weiterfahren.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Lago Escondido und Ushuaia Down Town

Am 2. Januar wurde ich um 9:00 Uhr vom Car der Organisation Rumbo Sur abgeholt. Nachdem wir alle Teilnehmer in ihren Hotels abgeholt hatten, fuhren wir aus der Stadt Ushuaia raus in die Berge. Auf unserem Weg fuhren wir an der Talstation des Skigebietes Cerro Castor vorbei.
Nach ca. 20 Minuten erwartete mich der erste Stopp bereits wieder mit einer unglaublichen Weitsicht. Grossflächige Mooslandschaft, dahinter Berge mit weissen Spitzen. Himmlisch!


Mittwoch, 6. Januar 2016

Pingüinera - Ushuaia Tag 1

Für den Neujahrstag war für mich erst am Nachmittag Programm angesagt. So verbrachte ich den (kurzen) Morgen in der Hostería und durfte sogleich meine Qualitäten als Dolmetscher testen. Ich kam zufällig in die Lobby, als ein deutscher Gast dem nicht englisch sprechenden Rogie in seinem wenigen Spanisch etwas zu erklären versuchte. Als Rogie mich sah, engagierte er mich sofort als Übersetzer – das Spanisch des Gastes war wohl nicht von allzu guter Qualität. ;-) Ich war natürlich sichtlich stolz, dass ich etwas mit meinen Sprachkenntnissen brillieren konnte und dass mein Spanisch anscheinend schon gut genug ist, um zu vermitteln!